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Beschreibung

„Parkour ist die Kunst der Fortbewegung“, so Tom Stoklasa, Gründer und Sprachrohr von Parkour Vienna.

„Wesentlich ist für uns, unsere Bewegungskultur völlig ohne Hilfsmittel umzusetzen – ohne Handschuhe, ohne Knieschützer oder Helme.“, meint Stoklasa.

Seit 2004 treffen sich in Wien jeden Sonntag Mittag zwischen 30 und 70 Personen, die dann ihrem Hobby nachgehen.

Dabei sind die Parkour-Begeisterten ausschließlich mit Öffentlichen Verkehrsmittel oder mit Fahrrädern unterwegs.

Das Training findet im urbanen Bereich und nur im öffentlichen Raum statt.

„Ich denke, dass Parkour eine der nachhaltigsten Bewegungskulturen überhaupt ist“, sagt Tom Stoklasa.

Parkour fördert ein positives Körperbewusstsein, die Trainingsflächen dürfen nicht verändert oder gar verschmutzt werden.

„Im Gegenteil, meist beginnen wir das Aufwärmen mit den sogenannten Spot Cleaning, das heisst, wir räumen erst einmal den Abfall weg, der auf der jeweiligen Trainingsfläche herumliegt.“

Auch gibt es im Parkour keinen Wettkampf der Ausführenden gegeneinander. Ziel ist es immer, die Grenzen des eigenen Körpers auszuloten und sich dabei einander zu unterstützen.

Parkour betreibt man nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit dem Kopf. Viele erfahrene Traceure meinen sogar, dass sich Parkourüberwiegend im Kopf abspielt. Man lernt seinen Körper kennen und der Geist muss ihn steuern.

Man sollte keine Angst vor einem Hindernis haben, aber stetig den Respekt bewahren.

 

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Copyright: Parkour Vienna/Dominik Gubi

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Copyright: Parkour Vienna/Ben Leitner

 

Alle Angaben basieren auf Informationen der Initiativen bzw. Anbieter.