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Nachhaltige Sport-Shirts: volleyteamMödling zeigt wie’s geht!

Beschreibung

Mit knapp über 100 Mitgliedern aller Altersklassen, von der U13 bis hin zur Allgemeinen Klasse, ist das volleyteam Mödling einer der größten Volleyballvereine in Niederösterreich. 15 Trainerinnen und Trainern, die ebenfalls aus dem Verein kommen, kümmern sich um die Trainings, die in Mödling und Umgebung abgehalten werden.

Als eines der Gründungsmitglieder des Niederösterreichischen Volleyballverbandes kann der Verein auf eine lange und sportlich erfolgreiche Geschichte zurückblicken, vergisst aber dabei nicht, sich immer wieder relevanten Zukunftsthemen zu widmen.

Obmann Andreas Trummer beschäftigte sich lange mit der Frage, wie er seine Spielerinnen und Spieler mit ökologisch und ethisch richtig produzierter Sportbekleidung ausrüsten kann. Zwar gibt es für den Individualsport – von Yoga bis hin zum Bergsteigen – etliche Angebote, für den Teamsport allerdings noch sehr wenige.

Die Suche war nicht leicht

„Wir haben schon früh begonnen, nachhaltig erzeugtes Equipment zu suchen“, so Andreas Trummer, „und mussten uns bisher mit Shirts aus Bio-Baumwolle begnügen, die wir eine Zeit lang im Training verwenden konnten. Für unsere U18-Mädels, die dank der Spitzensportregelung im Einsatz sind, wollten wir nun auch Wettkampfdressen haben.“

Zudem schlägt bei Baumwollshirts ein enormer Wasserverbrauch zu Buche, für die Herstellung eines einzelnen Shirts werden über 2.000 Liter Wasser benötigt!

Die Suche nach einem geeigneten Partner gestaltete sich nicht einfach – die hohen Anforderungen des volleyteams bezüglich nachhaltiger Produktion einerseits und die Funktionalität andererseits waren nicht leicht zu erfüllen.

„Für uns ist es wichtig, mit dieser Aktion ein Zeichen zu setzen“, meint der Vereinsobmann. „Wir möchten uns als nachhaltig agierender Verein positionieren, diese Message offensiv nach außen tragen, um dadurch neue Zielgruppen anzusprechen und für uns zu gewinnen – als Aktive im Verein oder als Unterstützer von öffentlicher und privater Seite.“

Das dazu, auch vereinsintern, noch sehr viel Bewusstseinsbildung notwendig ist, wissen die Funktionäre und Trainer. Vor allem, wenn es um Sportbekleidung geht.

Das volleyteam südstadt will einen neuen Weg gehen – abseits von Massenkonsum und Fast-Fashion, die fast den ganzen Lebensbereich Sport dominieren.

Neues Leben für das Polyester

Verantwortungsvoll und ressourcenschonend produzierte Shirts, die mit Wertschätzung für das Produkt und für den Spirit des Vereins getragen werden, dieser Gedanke leitete hin zu einem heimischen Produzenten, der diesen Ansprüchen gerecht wird. Für den Oberösterreicher Klaus Buchroithner war es klar, dass er mit seinem Unternehmen „Das Merch“ das Projekt des volleyteams unterstützen will.

Seit 2012 produzieren er und sein Team nachhaltige Bekleidung, konnten dafür einen eigenen Produktionskreislauf aufbauen und schaffen es heute, die gesamte Lieferkette zu überwachen.

„Für uns war der Sport immer interessant und wir wollten für unseren Ideen einen Sportverein finden, der so wie wir den nachhaltigen Weg gehen will“, sagt Klaus Buchroithner.

„Die Kooperation mit dem volleyteam südstadt und die Entwicklung der Sportdressen aus recyeltem Polyester sind erste Schritte in die richtige Richtung. Recyceltes Polyester gibt einem Material, das nicht biologisch abbaubar ist und allenfalls auf der Müllhalde enden würde, ein zweites Leben. Das recycelte Material ist praktisch gleichwertig gegenüber neu produziertem, braucht aber in der Herstellung viel weniger Energie. Ein Shirt kann aus fünf leeren PET-Flaschen gewonnen werden.“

Auch die Spielerinnen der U18 und deren Coach Lisi Brunner freuen sich über die Dressen und den nachhaltigen Ansatz. „Wir verlegen den Friday for Future ganz einfach auf einen Samstag und zeigen, dass nachhaltiges Tun auch in der Sporthalle möglich ist“, ist Brunner überzeugt.

 

Mit knapp über 100 Mitgliedern aller Altersklassen, von der U13 bis hin zur Allgemeinen Klasse, ist das volleyteam südstadt einer der größten Volleyballvereine in Niederösterreich. 15 Trainerinnen und Trainern, die ebenfalls aus dem Verein kommen, kümmern sich um die Trainings, die in Mödling und Umgebung abgehalten werden.

Als eines der Gründungsmitglieder des Niederösterreichischen Volleyballverbandes kann der Verein auf eine lange und sportlich erfolgreiche Geschichte zurückblicken, vergisst aber dabei nicht, sich immer wieder relevanten Zukunftsthemen zu widmen.

Obmann Andreas Trummer beschäftigte sich lange mit der Frage, wie er seine Spielerinnen und Spieler mit ökologisch und ethisch richtig produzierter Sportbekleidung ausrüsten kann. Zwar gibt es für den Individualsport – von Yoga bis hin zum Bergsteigen – etliche Angebote, für den Teamsport allerdings noch sehr wenige.

Die Suche war nicht leicht

„Wir haben schon früh begonnen, nachhaltig erzeugtes Equipment zu suchen“, so Andreas Trummer, „und mussten uns bisher mit Shirts aus Bio-Baumwolle begnügen, die wir eine Zeit lang im Training verwenden konnten. Für unsere U18-Mädels, die dank der Spitzensportregelung im Einsatz sind, wollten wir nun auch Wettkampfdressen haben.“

Zudem schlägt bei Baumwollshirts ein enormer Wasserverbrauch zu Buche, für die Herstellung eines einzelnen Shirts werden über 2.000 Liter Wasser benötigt!

Die Suche nach einem geeigneten Partner gestaltete sich nicht einfach – die hohen Anforderungen des volleyteams bezüglich nachhaltiger Produktion einerseits und die Funktionalität andererseits waren nicht leicht zu erfüllen.

„Für uns ist es wichtig, mit dieser Aktion ein Zeichen zu setzen“, meint der Vereinsobmann. „Wir möchten uns als nachhaltig agierender Verein positionieren, diese Message offensiv nach außen tragen, um dadurch neue Zielgruppen anzusprechen und für uns zu gewinnen – als Aktive im Verein oder als Unterstützer von öffentlicher und privater Seite.“

Das dazu, auch vereinsintern, noch sehr viel Bewusstseinsbildung notwendig ist, wissen die Funktionäre und Trainer. Vor allem, wenn es um Sportbekleidung geht.

Das volleyteam südstadt will einen neuen Weg gehen – abseits von Massenkonsum und Fast-Fashion, die fast den ganzen Lebensbereich Sport dominieren.

Neues Leben für das Polyester

Verantwortungsvoll und ressourcenschonend produzierte Shirts, die mit Wertschätzung für das Produkt und für den Spirit des Vereins getragen werden, dieser Gedanke leitete hin zu einem heimischen Produzenten, der diesen Ansprüchen gerecht wird. Für den Oberösterreicher Klaus Buchroithner war es klar, dass er mit seinem Unternehmen „Das Merch“ das Projekt des volleyteams unterstützen will.

Seit 2012 produzieren er und sein Team nachhaltige Bekleidung, konnten dafür einen eigenen Produktionskreislauf aufbauen und schaffen es heute, die gesamte Lieferkette zu überwachen.

„Für uns war der Sport immer interessant und wir wollten für unseren Ideen einen Sportverein finden, der so wie wir den nachhaltigen Weg gehen will“, sagt Klaus Buchroithner.

„Die Kooperation mit dem volleyteam südstadt und die Entwicklung der Sportdressen aus recyeltem Polyester sind erste Schritte in die richtige Richtung. Recyceltes Polyester gibt einem Material, das nicht biologisch abbaubar ist und allenfalls auf der Müllhalde enden würde, ein zweites Leben. Das recycelte Material ist praktisch gleichwertig gegenüber neu produziertem, braucht aber in der Herstellung viel weniger Energie. Ein Shirt kann aus fünf leeren PET-Flaschen gewonnen werden.“

Auch die Spielerinnen der U18 und deren Coach Lisi Brunner freuen sich über die Dressen und den nachhaltigen Ansatz. „Wir verlegen den Friday for Future ganz einfach auf einen Samstag und zeigen, dass nachhaltiges Tun auch in der Sporthalle möglich ist“, ist Brunner überzeugt.

 

Bildnachweis Jörg Meixner/Umweltbundesamt