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Global 2000 Fairness Run

Letzte Aktualisierung: 30. Juni 2015

Beschreibung

Am Donnerstag, den 18. Juni, fand der GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN presented by PRO PLANET zum 2. Mal statt und übersiedelte dazu auf die Wiener Mariahilfer Straße. Über 1.000 LäuferInnen und fast 2.000 BesucherInnen nahmen an der Veranstaltung unter dem Motto „Faire Produktionsbedingungen in der Sportartikelindustrie. Jetzt!“ teil – und machten diese zu einem großen Erfolg.

„Als Ultra-Langstreckenläufer ist es mir ein Anliegen, Sportlerinnen und Sportler auf die teils verheerenden Bedingungen in der Sportbekleidungsindustrie aufmerksam zu machen und sie mit Maßnahmen wie unserem FAIRNESS CHECK darüber zu informieren, dass es faire Alternativen für Sportbekleidung gibt und wo diese erhältlich sind“, erklärte Jürgen Smrz, Veranstalter des GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN presented by PRO PLANET.

„Der diesjährige Teilnehmerrekord beim GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN zeigt, dass es immer mehr Amateur- und ProfiläuferInnen nicht egal ist, unter welchen Bedingungen ihre Sportbekleidung und -schuhe hergestellt und gehandelt werden. Wir möchten aber auch die Sportartikelhersteller dazu aufrufen, faire Alternativen anzubieten und diese stärker von Lieferanten zu fordern. Nur gemeinsam können wir etwas bewirken. Daher engagiert sich GLOBAL 2000 u.a. auch für die internationale Kampagne „Change your shoes” und fordert dabei mehr Gerechtigkeit und die Einhaltung von Umweltstandards in der Schuhproduktion“, betont Leonore Gewessler, Geschäftsführerin der österreichischen Umweltschutzorganisation Global 2000.

Es ist uns wichtig, unsere Vorbildfunktion für unsere TeilnehmerInnen und BesucherInnen wahrzunehmen. Außerdem ist es unser ambitioniertes Ziel, auch bei Sportveranstaltungen den Gedanken zu etablieren, dass es selbstverständlich sein muss, auch der Umwelt gegenüber Verantwortung zu übernehmen. Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, setzen wir beim GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN folgende Maßnahmen:

•  Verpflegung der Läufer_innen und Besucher_innen mit biologischen,
fairen und regionalen Produkten

• Erstellung eines Abfallkonzepts mit Maßnahmen zur
Abfallvermeidung, -trennung und -verwertung.

• Flächendeckender Einsatz von Mehrwegbechern und Mehrweggeschirr

• Verbot von Getränkedosen

• Flyerverbot am Veranstaltungsgelände

• Förderung der klimafreundlichen Anreise mit Öffis und Rad

Der GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN wird nach den Kriterien des Ökoevents ausgerichtet.

 

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Copyright: Fairness Run/Jürgen Smrz

 

Alle Angaben basieren auf Informationen der Initiativen bzw. Anbieter.